Ins Auge zu fassen wäre also … nicht bloß eine Rückkehr zu einer traditionellen Form der Demokratie, sondern eine wirkliche Renaissance der Demokratie auf allen Niveaus des politischen Lebens. Ohne eine solche demokratische Renaissance werden die „führenden Eliten“ sich weiterhin den reichhaltigen und unterschiedlichen Erfahrungen aus dem Alltagsleben der Menschen verschließen und daraus eine Beute…
Ein Jahrzehnt nach Ausbruch der Finanzkrise könnte nun endlich die Zeit reif sein für eine Debatte über deren eigentlichen Ursachen.
Wenn Angela Merkel abtritt, wird sichtbar werden, dass das traditionelle politische System der Demokratie in Deutschland nicht mehr funktioniert. Es wird sichtbar werden, dass die wichtigen gesellschaftlichen Entscheidungen außerhalb des Parlaments getroffen werden. Merkel hat diese Entwicklung nicht herbeigeführt, sie hat sie jedoch mit ihrem Opportunimus antizipiert und damit gefördert. Nur deshalb ist sie so…
Erst wenig, dann keine: Mit Mario Draghi als Chef mied die Europäische Zentralbank Zinsen wie der Teufel das Weihwasser. Sparer wurden für mehr als acht Jahre regelrecht ausgesaugt. Doch hat es wenigstens etwas gebracht? Im aktuellen Cicero ziehen wir Bilanz
Die Eltern einer ermordeten Studentin werden von Zeitungsverlagen offiziell geehrt, weil sie keinen »Hass« an den Tag legten. Die Mutter der ermordeten Jüdin Susanna F. dagegen wird auf Facebook zensiert. Gibt es heute »gute« und »schlechte« Trauer?
Was bei der heutigen Lidl-Story mal soeben ausgblendet wurde und zwar wer schlussendlich die Kosten für die Dieter Schwarz Stiftung bezahlt bzw. finanziert. Dazu kommt noch der gesellschaftlichc Kollateralschaden!
Merkel muss weg und wenn sie geht, werden sich viele Bürger freuen. Doch vergessen wir nicht: Die Probleme bleiben, und die Strukturen, die sie möglich machten, ebenso. Was werden Sie am Tag 1 nach Merkel unternehmen?
Die Migration sei die „Mutter aller Probleme“, sagt Horst Seehofer und erntet einen Sturm der Entrüstung. Zu Unrecht! Hat er doch nur eingestanden, was die Politik bislang verschweigt: Orthodoxe Muslime sind nicht integrierbar, verändern unsere Gesellschaft aber immer mehr
Erdoğan sprach einst von Moscheen als Kasernen und Gläubigen als Soldaten. Jetzt eröffnet er die Kölner Zentralmoschee. Wie falsch wäre es, von »Erdoğans Kaserne« zu reden?
Nazi wurde in den letzten Jahren zum Allerweltswort ‒ allein unter den Suchbegriffen „Chemnitz Nazis“ findet man im Internet 6,4 Millionen Einträge (Stand: 10. September 2018). Dabei fällt auf, dass Nazi häufig mit Fäkalausdrücken kombiniert wird.
ie Financial Times verschenkt nichts, daher findet sich der Artikel, aus dem wir hier unkommentiert englischen Originaltext referieren und wo nötig ins Deutsche übertragen, hinter diesem Link, aber nicht kostenfrei.
Bäuerliche Rechte Der Weltagrarbericht stellt fest, dass Kleinbauern noch immer das Rückgrat der Welternährung bilden. Sie brauchen Unterstützung
Ärger um einen neuen Abschnitt der Erdgeschichte: Das Klima habe weltweit Hochkulturen zerstört, schrieben Geologen. Archäologen halten das für Quatsch.
Schäuble hat praktisch zugegeben, dass die Bürger angelogen wurden und die meisten illegal Eingewanderten NIE abgeschoben werden. Es gilt: Zeige mir eine lügende Regierung und ich zeige dir ein ausgeraubtes Land.
Bundesverkehrsminister Scheuer will Besitzer von Dieselautos an der Kosten der Umrüstung beteiligen.
Ob mit Diesel oder ohne: Die Autobauer werden die vorgegebenen Grenzwerte bis 2021 nicht einhalten können. Die Strafzahlungen werden sogar steigen, wenn sie weniger Diesel-Fahrzeuge verkaufen.
Der jüngste Gipfel offenbarte einen Zustand der Agonie, in dem sich die EU befindet. Sachprobleme wurden nicht einmal angesprochen – und schon gar nicht gelöst.
Bei Berufstätigen im Alter ab 60 Jahren ist innerhalb von fünf Jahren bei mehr als der Hälfte mit einem Eintritt in den Altersrentenbezug zu rechnen (Abb. 20051). Dabei sind hier nur die eher Leistungsfähigen erfaßt, die durchgängig sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Dementsprechend steigt der Altersrentenbezug noch vor 60 steil an (Abb. 20052, 20053).
„Nach gängiger Sichtweise begeben sich kleinere Staaten bereitwillig in Abhängigkeit, um daraus wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Wie frei sind Regierungen tatsächlich in ihren Entscheidungen?“
„Nachdem die von der Krise betroffenen Staaten 2008 zahlreiche Banken und Großkonzerne vor dem Untergang gerettet und ihre finanziellen Möglichkeiten erschöpft hatten, griffen die Zentralbanken ein, schöpften immer größere Summen Geld und vergaben sie zu immer niedrigeren Zinssätzen. Damit retteten sie das System in der Tat vor dem Zusammenbruch – lösten aber keines der Probleme,…