Der Fall Maaßen ist nur das Symptom einer tiefen Krise: der Koalition, der Kanzlerin und des Landes. Lange hält die Regierung nicht mehr. Doch danach wird es nicht besser, im Gegenteil
Mit seiner überheblichen Art vergrätzt Präsident Emmanuel Macron die Franzosen zunehmend und schmälert so die Chancen seiner großen Reformpläne. Jetzt laufen ihm und seiner Bewegung „En Marche“ auch noch Minister und Abgeordnete davon
Ist Ihnen auch schon aufgefallen, wie praktisch jedes politische Ereignis angeblich »der AfD nutzt«?! Liebe »gute« Parteien und Journalisten: Wenn das Aussprechen der Wahrheit »den Falschen« nutzt, dann stimmt etwas mit »den Richtigen« nicht.
Kausalitätsbezüge herzustellen, ist gefährlich. Nur weil sich Faktor A und Faktor B parallel verändern, heißt das nicht, dass sie zusammenhängen. Statistiker haben über Jahrhunderte gelernt, falsche Korrelationen zu filtern. Algorithmen schaffen das bis heute nicht.
Die Fluchtbewegung einer viel größeren Mehrheit der Bürger, als sich das alle Instanzen vorstellen können, beschleunigt sich: die Flucht in die innere Emigration.
Für Kretschmann – und er ist da nicht der einzige – steht in der Bundesdeutschen Verfassung: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein multiethnischer Multi-Kulti-Staat“. Steht da aber nicht.
Die steigende Zahl an Migranten ist die erste große Herausforderung für den neuen spanischen Premier Pedro Sánchez. Er muss rasche Erfolge vorweisen. Dabei setzt der Sozialist auf Angela Merkels Hilfe
Protestler in Chemnitz werden stigmatisiert, im Hambacher Forst aber heroisiert. Irgendwie links zu sein ist offenbar eine höhere Form des Daseins mit ausgerechnet der CDU-Kanzlerin Angela Merkel als Schutzheiliger. Dabei sind beide Ereignisse Folgen ihres Handelns
Zahlreiche Medien hatten in den vergangenen Tagen teils vehement den Rücktritt von Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen gefordert. Auslöser waren Maaßens Zweifel an der Aussagekraft eines Videos der bis heute unbekannten Gruppe „Antifa Zeckenbiss“. Nun reagieren viele Zeitungskommentatoren verstört über die nicht vorhersehbare Volte der Bundesregierung. Die meisten sehen die Koalition aus CDU, CSU und SPD am…
Ein Gespräch mit Philosoph Julian Nida-Rümelin und Filmwissenschaftlerin Nathalie Weidenfeld über vermenschlichte Roboter und einen digitalen Humanismus.
Wachstum Start-ups gelten als Heilsbringer, etwa in Berlin. Doch es könnte knallen
Offener Brief Über 200 Wissenschaftler*innen beziehen Stellung zur Lage der sozialen Wohnraumversorgung, kritisieren die aktuelle Politik und fordern mehr Gerechtigkeit Im Gegensatz zum wissenschaftlichen Beirat des BMWi argumentieren wir, dass der Markt in der Bereitstellung eines sozial verträglichen Wohnungsangebotes versagt. Geboten ist eine entschiedene Intervention der öffentlichen Hand. Die Wohnungsfrage ist zu komplex und zu…
Überall NEGATIV-Rekorde mit und von unseren Politikern der letzten 30 Jahre!
Umfrage A: Die meisten Deutschen finden, dass Integration gut läuft. – Umfrage B: Leute finden, dass Migrationspolitik ein Desaster ist! – Was kann man glauben? Ich glaube dem Horoskop, das gibt zumindest Ratschläge, die im Alltag nützlich sind.
Demokratie ist Streit und Handeln. Beides ist Europa abhandengekommen. Es schlafwandelt. Und wird gerade wachgerüttelt
Das Streben nach Wachstum um jeden Preis spaltet die Gesellschaft, schafft wirtschaftliche Instabilität, untergräbt die Demokratie. Europa muss umdenken! Ein Brandbrief
Der Verfassungsschutz-Chef wird wohl der Berliner Inquisition zum Opfer fallen. Er ist ein Ketzer, der es wagte, Skepsis gegenüber der offiziellen Wahrheit zu äußern. Die Wahrheitssysteme sind die neue Glaubenskongregation, nur dogmatischer.
Was meint Martin Schulz (SPD) eigentlich genau, wenn er Alexander Gauland (AfD) als „Faschist“ beschimpft? Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Kampfvokabular der Linken, er hat aber eine traurige Karriere als universelles Schimpfwort gemacht.
Bei „Anne Will“ ging es eigentlich um den Fall Hans-Georg Maaßen. Doch die Sendung dokumentierte vor allem den Abstieg des Martin Schulz. Er selbst machte unfreiwillig deutlich: Der einstige Kanzlerkandidat der SPD sitzt nur noch am Katzentisch der Politik