Heute haben wir einen postindustriellen Arbeitsmarkt mit hohen Lohnunterschieden und einem sehr großen Niedriglohnsektor. Es gibt durchbrochene Erwerbsbiografien, dauerhafte unfreiwillige Teilzeitbeschäftigung und Solo-Selbstständige. In der übergroßen Mehrzahl der 36 OECD-Staaten werden die Renten daher nicht nach dem Äquivalenzprinzip festgelegt. Dort sind die staatlichen Renten-Leistungen für Geringverdiener höher als für Normal- und Hochverdiener. Die Armutsvermeidung steht vor der Statussicherung – sogar in den USA.


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