Henschel-Blog

Infos + Daten + Fakten "Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren" Ayn Rand

Stimme-Redaktion widerlegt eigenen Verleger

Verleger Distelbarth hat sich tapfer für den qualitativen Journalismus ins Zeug gelegt und schon holt die Realität ihn wieder ein.

Ganz aktuell wurde von seiner Redaktion ein Artikel gedruckt zum aktuellen Thema Testkäufe. Hier wurde absolut tendenziös gegen ein Urteil vom Amgericht Heilbronn geschrieben, Einleitender Text: Weil Minderjährige angeblich älter aussehen und somit schon mal eine gezielte Bewertung abgegeben, anstatt neutral zu berichten. Diese einseitige Betrachtung wird dann auch noch im Kommentar unterstrichen, einmal durch die Titelwahl „Freibrief“ und der  Kommentierung: „In allen Fällen waren es es Minderjährige- und damit klare Verstöße gegen das Gesetz. Aussehen hin oder her“.  Es wurde zwar das OLG-Urteil aus Naumburg erwähnt, aber völlig die wesentliche Begründung weg gelassen:

„Eine schuldhafte (sei es vorsätzliche, sei es fahrlässige) Abgabe alkoholischer Getränke an einen Jugendli­chen liegt nach dem Beschluss des Senats für Bußgeldsachen aber nur vor, wenn dieser entweder tatsächlich so aussieht, als sei er noch nicht 18 Jahre alt, oder wenn ein Zweifelsfall vorliegt, der die Verpflichtung nach sich zieht, das Lebensalter zu überprüfen“

Das zum Thema aktueller qualitativer Journalismus. Da nützen dann auch die immer wieder zitierten Statistiken bzgl. allgemein anerkannter Glaubwürdigkeit der Presse nichts!

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