Henschel-Blog

Infos + Daten + Fakten "Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren" Ayn Rand

Wenn Leserbriefe für Chefredakteur Herr nicht sachlich genug sind

Das kann man nun so oder so sehen?!

 

Von: Peter Henschel [mailto:info@peter-henschel.de]

Gesendet: Samstag, 28. Februar 2015 14:24
An: Leserbriefe
Betreff: 360 Grad „Auch die beste Bürgerbeteiligung hat ihre Grenzen“ v. Uwe Ralf Heer am 27.2.15

 

Chefredakteur Heer erklärt uns nun zum Wiederholten Male, dass Bürgerbeteiligungen ihre Grenzen hätten. Dies ist sachlich erstmal so richtig. Das Gleiche trifft aber auch auf einen gewählten Gemeinderat zu. Dieser hat eben dort seine Grenzen, bei der es um die Interessenvertretung von allen Bürgeranliegen geht. Es ist auch sicherlich richtig, dass es man nicht allen recht machen kann.

Grenzwertig wird es aber dann, wenn Volksvertreter aus rein parteipolitischen und oder ideologischen  Gründen berechtigte Bürgerinteressen einfach ignorieren. Noch schlimmer wird es, wenn von gleichen Gremien Halbwahrheiten der Bürgerschaft regelrecht verkauft werden, wie z.B. bei den Finanzen, in dem man massiv vorhandene Schattenhaushalte einfach ausblendet. Was ist auch davon zu halten, wenn Bebauungspläne im Rat mehrheitlich abgenickt werden, ohne betroffene Anlieger auch nur ansatzweise vorab zu informieren und dadurch versucht vollendete Tatsachen zu schaffen? Aktuell nun auch schon wieder passiert im gleichen Bezirk Heilbronn Nord bzgl. der Unterbringung von 90 Flüchtlingen!

Zur Erinnerung, das Verlangen nach verstärkter Bürgerbeteiligung ist erst entstanden, durch zuvor geschilderter eklatanter Versäumnisse der demokratisch Gewählten. Bitte daher nicht immer wieder Ursache und Wirkung verwechseln und auch deshalb nicht ständig den Bürger als Störfaktor empfinden! Dies gilt daher auch für Journalisten!

 

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