Deutschland ist bei Weitem nicht das glückliche Land, als das es sich durch seine Regierenden mit Medienunterstützung darstellen läßt.

Hier nur eine kurze Auswahl: das vorzeitige Ausbrennen der Arbeitskräfte, der hohe Stand an Depressionen und anderen psychischen Leiden, das hohe Ausmaß an gesundheitlich bedingter Frühverrentung, der Zusammenbruch der Familienstrukturen bei Ausfall von für nicht finanzierbar gehaltenem Nachwuchs, die wieder zunehmende Armutsgefährdungsquote, das hohe Maß an Kinderarmut, die verrottenden Infrastrukturen, die finanziell ausblutenden Strukturen von Kommunen und Grundschuleinrichtungen mit viel höheren Klassenfrequenzen als bei den meisten unserer Nachbarn. Auch wurde erst durch Vergleichsstudien der Zentralbanken bekannt, wie viel höher bei unseren Nachbarn der Anteil derer ist, die in ihrem eigenen Zuhause leben, das sie – anders als bei Mietern – auch teilweise vor Altersarmut und einer Inflation der Mieten, wie sie jetzt in vielen deutschen Großstädten zu beobachten ist, schützen kann. Deutschland ist also bei Weitem nicht das glückliche Land, als das es sich durch seine Regierenden mit Medienunterstützung darstellen läßt.