Mindestlohn und dessen angebliche Schattenseiten?!

Das Tübinger IAW Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung und die Universität Linz  meint also, dass der Mindestlohn die ‚Schattenwirtschaft wertmäßig nun um 1,5 Mrd. Euro erhöht.

Hierzu gibt es aber offensichtlich auch eine andere Bewertung von „Schattenwirtschaftsforscher“, weche selbst eine sehr relativierende Bewertung in ihrer Studie vornehmen. Diese Stelle findet man bei Schneider/Boockmann (2015) auf der Seite 29 ihrer Veröffentlichung:

»Nur ein kleiner Teil der von den Mindestlöhnen betroffenen Jobs wechselt also in die Schattenwirtschaft. Nach der Modellschätzung wird also nur ein relativ kleiner Teil der notwendigen Anpassungen durch ein Ausweichen in die Schattenwirtschaft umgangen.«

Das nun hört sich ganz anders an als die Schlagzeilen zu Mindestlohn und Schattenwirtschaft, die allerdings bei vielen hängen bleiben werden.

Dazu kommt dann noch das grundsätzliche Thema, wie leidig überhaupt diese Mindestlohn-Diskussion, in einem derart reichen Land wie Deutschland ist und immer noch zu viele Geschäftsmodell vorhanden sind, auf Basis von Niedriglöhnen.

Auch hier wieder das Thema  Ursache und Wirkung.