Henschel-Blog

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„Lügenpresse“ und mediale Kampfworte

In seiner Pauschalität ist der Begriff gewiss so falsch, wie es die «Wahrheitspresse» wäre. Da die Medien laufend vage Kampfworte verwenden, sitzen die Journalisten im selben Boot wie ihre Kritiker auf den dissidenten digitalen Plattformen. Allen wäre darum zu empfehlen, die Gegner nicht zu diffamieren, diffuse Begriffe zu vermeiden und möglichst genau zu reden. Übertrieben ist es, um die Pressefreiheit zu fürchten, wenn Fundamentalkritiker von der «Lügenpresse» reden. Solches Reden gehört eben auch zum Recht auf Redefreiheit.

Quelle NZZ, Zürich Im Stimme-Kommentar „Die Zeit drängt“ am 15.01.15 schrieb Martin Ferber unter anderem von „Verwerfungen zwischen den Reichen in der Süd- und den Habenichtsen in der Nordhälfte..“ Welch eine journalistische Rhetorik!

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