Henschel-Blog

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Hartz IV Armut per Gesetz absurd?!

Rudi Wais von der Heilbronner Stimme vertritt, in seinem heutigen Kommentar „Einschnitt“, u.a. die These, dass es absurd sei zu behaupten, durch Hartz IV sei per Gesetz eine massenhafte Armut verursacht worden. Als Beleg wird hier die sinkende Summe von eingesetzten Mittel (Anm. v. Verfasser: Welche damit konkret gemeint sind, wurde nicht erwähnt) aufgeführt.

Das mag ja so sein, da schlicht und einfach dies eben auch staatlich verschoben wurde u.a. in den Bereich Aufstocker. Das Arbeitsvolumen blieb seit 2000 gleich, wurde durch Leih-und Teilzeitarbeit nur auf mehr Personen verteilt. So haben wir eine Abwärtsspirale der Löhne in Gang gesetzt – mit der Folge, dass immer mehr Löhne subventioniert werden müssen! Manche Firma haben daraus gezielt ein Geschäftsmodell entwickelt, zu Lasten von uns Steuerzahler. Hier handelt es sich um eine Marktverzerrung sondergleichen. „Das stinkt nicht nur zum Himmel , sondern konkurriert auch die Arbeitsmärkte unserer Nachbarn in Europa in Grund und Boden.“ Hartz IV erwecke den Eindruck, als ob die Langzeitarbeitslosigkeit ein persönliches Versagen sei. „Man macht Opfer zu Tätern!

Das Risiko, arm zu werden oder zu bleiben, ist in erster Linie an eine Erwerbstätigkeit geknüpft. In Deutschland sind heute vor allem Arbeitslose und deren Angehörige, zu einem geringeren Anteil auch Geringverdienende von Armut betroffen bzw. unmittelbar von Armut bedroht.

Deutschlandweit steigt die Anzahl der Tafelläden:

Wenn das keine Armut per Gesetz ist!

 

 

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