Henschel-Blog

Infos + Daten + Fakten "Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren" Ayn Rand

Heilbronn Ende der politischen Blauäugigkeit?!

Was hat das erwirtschaften von Ausgaben mit Generationsgerechtigkeit zu tun, so wie es BM Diepgen formuliert?

Derartiges schreibt schon immer das geltende Haushaltsrecht vor  und verlangt eine solide und nachhaltige Finanzpolitik, welche sehr gerne und immer wieder von den PolitikerInnen, allen voran Strobl und Throm (CDU) propagiert wird!

Interessant auch die Feststellung, dass der Gemeinderat einstimmig dem neuen Verfahren Doppik zugestimmt hat, welches spätestens 2020 Vorschrift ist bzw. hätte schon längst eingeführt werden können!

Auch wenn wir, wie Stadtkämmerin Wechs bekannt gab, ein Vermögen haben sollten von 1 Mrd. Euro, muss eine Stadt dennoch mit den vorhanden Einnahmen auskommen, dazu gehört eben auch dann die Tilgungsfähigkeit von Krediten und zwar ohne ständige Neuverschuldungen!

Interessanterweise wird bei dem Vermögen offensichtlich alles zusammen gezählt, auch was bei den Nebenhaushalten geplant ist. Bei der Pro-Kopf-Verschuldung widerum trennt man schön nach öffentlichen bzw. nichtöffentlichen Haushalt!

Ausschlaggebend ist schlussendlich die Finanzkraft einer Stadt:

Gesamteinnahmen netto (=Finanzkraft) in Mio. Euro

(inkl. saldierter Zuweisungen/Umlagen)

2011   149.0         Gesamtausgaben 213,0 = Haushaltsdefizit   – 63,0 Mio Euro !

2012   183.0         Gesamtausgaben 236,0 = Haushaltsdefizit – 53,0 Mio. Euro!

Wie unschwer zu erkennen ist, wurde bislang und wird auch zukünftig wesentlich mehr ausgegeben, als eingenommen!

Dazu kommt noch ein millionenschwerer Investitionsstau, wo man immer noch nicht weiß wie man dieses jemals abtragen soll!

Dies konnte man schon immer auch ohne Doppik feststellen, so denn man wollte!

Das zum Thema politisch blauäugige Finanzpolitik!

 

 

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