Henschel-Blog

Infos + Daten + Fakten "Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren" Ayn Rand

SLK Geht Aufsichtsrat OB Himmelsbach wirklich in die Tiefe?

Dies muss mehr als angezweifelt werden, auch wenn dieser meint, mit einer 80-Stunden-Woche, den Nachweis hierzu erbracht zu haben.

Das zuletzt beschlossene Geschäftsmodell einer Holding, was auch von dem gesamten Aufsichtsrat genehmigt worden ist, provoziert regelrecht eine massive Kostendeckelung, zumal, lt. Aussage von OB Himmelsbach, der Holding-Geschäftsführer Dr. Jendges zugesagt hat, selbst einen Finnazierungsanteil von 50,0 Mill.. Euro, für den Neubau erwirtschaften zu können.

Was bedeutet dies in der Umsetzung konkret? Ärzte und Personal können nur bedingt zu akzeptablen Löhnen bezahlt werden und dazu muss die Arbeitsablaufverdichtung wesentlich gesteigert werden. Man ist auch gezwungen in erster Runde gewinnbringende Behandlungen zu akquirieren bzw. optimale Abrechnungen vorzunehmen.

Deutsche Ärzte weichen daher immer mehr ins Ausland aus, zwecks besserer Bezahlung. SLK-Kliniken und auch andere deutsche Krankenhäuser stellen daher dann zunehmend Ärzte, welche billiger zu haben sind, oftmals verbunden, dass diese dann die deutsche Sprache nicht beherrschen und erhebliche Probleme bei der Kommunikation mit den Patienten haben. Dieses Defizit müssen dann zusätzlich das übrige Krankenhauspersonal ausgleichen!

Aufsichtsrat und -räteInnen, obwohl auch ein ehemaliger Arzt vom Gesundbrunnen dabei ist, haben das entweder ignoriert oder noch schlimmer billigend in Kauf genommen..

Unter o.a. Aspekte bringt es dann auch nichts, wenn Aufsichtsrat OB Himmelsbach, beim Hasenmahl, von einer zweiten Chance sprach, da das Geschäftsmodell unverändert fortgeführt werden soll!

Das zum Thema, wenn Realitäten ignoriert werden und dann die daraus folgenden Konsequenzen nicht mehr ignorieren kann!

Verantwortlicher Aufsichtsrat

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