Heilbronner Gemeinderat betreibt weiterhin Desinformation…

in Verbindung mit der Verwaltungsspitze zum Thema Finanzen!

Aktuell gipfelt das im Beitrag von Sibylle Mösse-Hagen (SPD), im Forum Gemeinderat, wo von Lobeshymne des Regierungspräsidiums Stuttgart geschrieben wird, was den Haushaltsentwurf für 2012 anbelangt. In dieser Hymne wird auch gleich der Gemeinderat eingeschlossen. Unterschlagen wir auch wider besseren Wissens, daß die Schattenhaushalte garnicht von der Kommunalaufsicht geprüft werden!

Angesichts folgender Finanzeckdaten ist das eine Dreistigkeit und absolut unverantwortlich!

Finanzeckdaten der Stadt Heilbronn

Steuereinnahmen in Mio. Euro

2010 130.301

2011 135.044

Plus 4,743

 

Schulden

2010 41.778 (öffentlicher Haushalt)

2010 143.078 (Schattenhaushalte)

Ges. 184.778

2011 50.087 (öffentlicher Haushalt)

2011 149.584 (Schattenhaushalte)

Ges. 199.671

Plus 14.893 (Schuldensteigerung)

Somit hat Heilbronn zwischen 2010 und 2011 mal eben zusätzliche Ausgaben in Höhe von 19.636 Mio. Euro

getätigt bzw. jetzt schon geplant.

Pro-Kopf-Verschuldung bei 124.000 Einwohner 1.610,25

Geplante Neuverschuldung bis 2015: 107, 0 Mio. Euro!

Geplante Gesamtverschuldung bis 2015: 306,671 Mio. Euro!

Geplante Pro-Kopf-Verschuldung bei ca. 126.000 Einwohner: 2.433!

Hierbei noch nicht berücksichtigt weiter vorhandes strukturelles Defizit von jährlich ca. 20,0 Mio. Euro

und zu erwartende sinkende Steuereinnahmen!

Fazit aus heutiger Sicht ist Heilbronn in der absoluten Schuldenfalle und hat automatisch steigende Verschuldung zu erwarten, trotz steigender Einwohnerzahlen und dergleichen mehr! Einen Plan wie diesem gegengesteuert werden kann, gab es und gibt es bis heute nicht, sowie auch nicht in der Planung und vom Gemeinderat auch bislang noch nie eingefordert worden!

Dies alles trotz größtenteils erfolgter Steuerrekordeinnahmen und erheblichen Verkauf von Tafelsilber!

Es können damzufolge garnicht soviel Steuereinnahmen erzielt und/oder weiteresTafelsilber verkauft werden, um überhaupt jemals einen ausgeglichen Haushalt zu realisieren!

Dies nennt man auch finanzpolitisches Harakiri, mehrheitlich demokratisch von unserem Gemeinderat bislang abgesegnet!