In Heilbronn scheinen Bestechungsthemen nur Kaveliersdelikte zu sein!

so zu verfolgen gewesen und immer noch bei den Salzwerken und der ZEAG.

Es gibt seit Jahren ganz klare Spielregeln hierzu und zwar genannt Compliance. Verantwortungsbewusste Vorstände und Aufsichtsräte schulen laufend ihre MitarbeiterInnen zu diesem Thema, um von Anfang an jegliche Grauzone soweit als möglich auszuschließen. Manche Firmen geben sogar jedes Jahr ein Rundschreiben an ihre Geschäftspartner raus, von irgendwelchen Geschenken, gerade zur Weihnachtszeit, Abstand zu nehmen. In manchen Betrieben müssen auch die Beschenkten ihren Vorgesetzten unterrichten, wenn diese was erhalten haben, auch wegen der geregelten Besteuerung hierzu.

Dies galt und gilt offensichtlich für eine ZEAG und Salzwerke nicht. Man trumpft sogar noch auf, insbesondere bei den Salzwerken, sh. vorsätzliche verbotene Preisabsprachen, was ein Kartellbußgeld in Höhe von ca. 16 Mio. Euro nach sich zog. Nun wieder ein Fall, wo zumindestens Freundschaftsdienste im Raum stehen und sogar noch als selbstverständlich verharmlost wird. Verantwortlicher Geschäftsführer, bei den Salzwerken, wurde lediglich auf einen anderen Chefposten versetzt und brilliert wieder auf Podien, wie bei der IHK Heilbronn, mit Moderation von Chefredakteur Heer, so als wenn nichts gewesen wäre.

Solange und speziell hier in Heilbronn dies alles offensichtlich als Kavaliersdelikte gesehen werden, muss man sich nicht wundern, wenn immer wieder derarte Fälle auftreten und das Vertrauen in diese handelnden Personen mehr und mehr schwindet!

Ansonsten kann man den heutigen Stimme-Kommentar von Baars-Werner nur zustimmen.

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